Job
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- Aachen
- Arbeitsmodell
- Onsite
- Job Feld
- Data
- Anstellung
- Vollzeit
- Vertragsart
- Befristetes Dienstverhältnis
Job Zusammenfassung
In dieser Rolle analysierst du materialwissenschaftliche Forschungsdaten und entwickelst Konzepte zur Integration in digitale Infrastrukturen, um die Nachnutzung und Interoperabilität der Daten zu gewährleisten.
Job Technologien
Deine Rolle im Team
- Ihre Tätigkeit ist überwiegend wissenschaftlich geprägt und umfasst die Bearbeitung materialwissenschaftlicher Fragestellungen im Bereich Forschungsdatenmanagement, Dateninteroperabilität und digitaler Forschungsinfrastrukturen.
- Im Mittelpunkt steht die Frage, wie experimentelle, analytische und simulationsbasierte Daten aus der Materialwissenschaft so erfasst, beschrieben und verknüpft werden können, dass sie nachvollziehbar, qualitätsgesichert, maschinenlesbar und wissenschaftlich nachnutzbar sind.
- Sie untersuchen und entwickeln Konzepte zur Anbindung elektronischer Laborbücher und Laborinformationssysteme an die Daten- und Metadateninfrastruktur von NFDI-MatWerk.
- Dabei arbeiten Sie insbesondere an Schnittstellen zu ELN-/LIMS-Systemen wie openBIS und prüfen, wie materialwissenschaftliche Forschungsdaten aus Labor-, Analyse- und Simulationsumgebungen strukturiert übernommen und für wissenschaftliche Workflows nutzbar gemacht und in zentrale Speicherinfrastrukturen übertragen werden können.
- Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der wissenschaftlich-methodischen Weiterentwicklung interoperabler Austauschformate.
- Sie erproben und bewerten insbesondere RO-Crate als verbindendes Format zwischen elektronischen Laborbüchern, Workflows, Metadatenmodellen und FAIR-Digital-Object-Konzepten.
- Dabei analysieren Sie, welche Informationen aus materialwissenschaftlichen Experimenten und Prozessen benötigt werden, um Daten langfristig verständlich, überprüfbar und wiederverwendbar zu machen.
- Sie entwickeln prototypische Referenzanwendungen und Demonstratoren in ausgewählten Infrastructure Use Cases von NFDI-MatWerk auf Basis von openBIS, eLabFTW und Coscine.
- In enger Zusammenarbeit mit materialwissenschaftlichen Forschungsgruppen nehmen Sie konkrete Anforderungen aus der wissenschaftlichen Praxis auf, analysieren diese und überführen sie gemeinsam mit den technischen Task Areas in robuste, wiederverwendbare und fachlich passende Lösungen.
- Darüber hinaus wirken Sie an der wissenschaftlichen Bewertung und Weiterentwicklung von Daten- und Metadatenmodellen mit.
- Sie unterstützen die strukturierte Beschreibung materialwissenschaftlicher Prozesse, Proben, Messungen und Workflows und tragen dazu bei, domänenspezifische Anforderungen der Materialwissenschaft in interoperable Datenstrukturen zu übersetzen.
- Sie bringen Ihre Ergebnisse in die wissenschaftliche Community ein, beispielsweise durch Beiträge zu Workshops, Seasonal Schools, Trainingsformaten, Projekttreffen oder geeigneten Veröffentlichungs- und Präsentationsformaten.
- Dabei vermitteln Sie Forschenden den praktischen Einsatz von elektronischen Laborbüchern, Metadatenstandards und FAIR-orientierten Workflows und unterstützen den Transfer neuer Erkenntnisse in die materialwissenschaftliche Forschungspraxis.
- Mit Ihrer Arbeit tragen Sie wesentlich dazu bei, die digitale Transformation der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik wissenschaftlich voranzubringen und die Grundlagen für eine nachhaltige, interoperable und FAIR-orientierte Forschungsdateninfrastruktur zu schaffen.
Unsere Erwartungen an dich
Ausbildung
- Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder vergleichbar), vorzugsweise in den Materialwissenschaften, der Werkstofftechnik, Materials Science and Engineering oder einem eng verwandten natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fachgebiet.
Qualifikationen
- Sie bringen ein fundiertes Verständnis materialwissenschaftlicher Forschungsprozesse mit und können sich sicher in experimentelle, analytische oder simulationsbasierte Arbeitsabläufe hineinversetzen.
- Sie interessieren sich dafür, wie materialwissenschaftliche Forschungsdaten strukturiert, beschrieben, verknüpft und für eine spätere wissenschaftliche Nachnutzung aufbereitet werden können.
- Sie haben Freude daran, wissenschaftliche Anforderungen aus der materialwissenschaftlichen Forschung zu analysieren und daraus tragfähige technische und methodische Konzepte zu entwickeln.
- Begriffe wie RO-Crate, FAIR Digital Objects, JSON, RDF, Ontologien oder semantische Technologien schrecken Sie nicht ab, sondern wecken Ihr Interesse, sich in moderne Forschungsdateninfrastrukturen einzuarbeiten und diese wissenschaftlich mitzugestalten.
- Sie kommunizieren sicher in englischer Sprache, sowohl schriftlich als auch mündlich.
- Gute Deutschkenntnisse sind sehr von Vorteil, insbesondere für die Zusammenarbeit mit lokalen Forschungsgruppen, die Durchführung von Workshops und die Abstimmung innerhalb der deutschsprachigen Materialwissenschafts-Community.
- Eine selbstständige, strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise sowie die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit Forschenden, Data Stewards, Softwareentwicklerinnen und Softwareentwicklern sowie weiteren Projektpartnern runden Ihr Profil ab.
Erfahrung
- Idealerweise haben Sie bereits Erfahrung im Umgang mit Forschungsdatenmanagement, FAIR-Prinzipien, Metadaten, Datenqualität oder interoperablen Forschungsdateninfrastrukturen gesammelt.
- Erfahrung mit elektronischen Laborbüchern oder Laborinformationssystemen, beispielsweise openBIS, eLabFTW oder vergleichbaren ELN-/LIMS-Systemen, ist von Vorteil.
- Ebenso hilfreich sind praktische Programmierkenntnisse, insbesondere in Python, sowie Erfahrung mit strukturierten Datenformaten, Schnittstellen, Datenkonvertierung oder automatisierten Datenworkflows.
Unser Angebot
- Die Einstellung erfolgt im Beschäftigtenverhältnis.
- Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und befristet bis zum 31.12.2028.
- Die befristete Beschäftigung erfolgt im Rahmen der Befristungsmöglichkeiten des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.
- Es handelt sich um eine Vollzeitstelle.
- Die Eingruppierung richtet sich nach dem TV-L.
- Die Stelle ist bewertet mit EG 13 TV-L.
Benefits
Work-Life-Integration
Gesundheit, Fitness & Fun
Themen mit denen du dich im Job beschäftigst
Job Standorte
Das ist dein Arbeitgeber
RWTH Aachen
Das Institut für Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) unter der Leitung von Professor Dr. David Antons, Prof. Dr. Frank Piller und Prof. Dr. Oliver Salge ist eine führende Institution in den Forschungsfeldern Innovations- und Technologiemanagement sowie Strategieentwicklung im Management des technologischen Wandels. Derzeit lehrt und forscht am TIM-Institut ein interdisziplinäres Team aus Betriebswirtschaft, Psychologie, Informatik sowie dem Ingenieurwesen in enger Kooperation mit den ingenieurswissenschaftlichen Instituten der RWTH Aachen.
Description
- Unternehmenstyp
- Etablierte Firma
- Arbeitsmodell
- Hybrid, Onsite
- Branche
- Wissenschaft, Forschung